
Kriminellste Stadt der Schweiz 2025: Solothurn und Basel im Fokus
Kaum eine Frage beschäftigt die Schweizerinnen und Schweizer so sehr wie die nach der kriminellsten Stadt des Landes. Die offizielle Statistik liefert überraschende Antworten: Während der Kanton Basel-Stadt konstant negative Spitzenwerte erreicht, taucht plötzlich eine Kleinstadt aus dem Mittelland auf – Solothurn. Dieser Artikel ordnet die aktuellen Daten für 2024 und 2025 ein und zeigt, wo die Sicherheit wirklich am höchsten ist.
Kriminellste Gemeinde (2024): Solothurn (laut Blick) ·
Kriminellster Kanton (2025): Basel-Stadt (148 Straftaten pro 1000 Einwohner) ·
Sicherste Grossstadt (2025): Winterthur ·
Gesamtkriminalität Schweiz 2025: Rückgang, aber Zunahme bei Mord und schwerer Gewalt
Kurzüberblick
- Solothurn ist die gefährlichste Gemeinde der Schweiz 2024 (Blick)
- Basel-Stadt ist der kriminellste Kanton 2025 (20 Minuten)
- Winterthur gilt als sicherste Grossstadt (SRF)
- Ob Solothurn als “Stadt” oder “Gemeinde” genau die kriminellste Stadt ist – die Kategorisierung unterscheidet zwischen Gemeinden und Städten ab 30.000 Einwohnern (Blick)
- Die vollständige Rangliste aller Städte nach Kriminalitätsrate fehlt in den verfügbaren Quellen
- Die genauen Zahlen für Basel-Stadt schwanken je nach Quelle zwischen 148 (20 Minuten) und 155 (Blick) Straftaten pro 1000 Einwohner – die Differenz bleibt ungeklärt
- 2024: Solothurn als gefährlichste Gemeinde identifiziert (Blick)
- 2025: Gesamtkriminalität sinkt, Mord und schwere Gewalt nehmen zu (Swissinfo)
- März 2026: Basel-Stadt bleibt kriminellster Kanton (20 Minuten)
- Erwartung neuer BFS-Daten für 2025/2026
- Weitere Präventionsmassnahmen in Basel-Stadt und Solothurn
- Mögliche Verschiebungen in der Rangliste durch steigende Gewaltkriminalität
Die folgenden Kennzahlen fassen die wichtigsten Fakten auf einen Blick zusammen.
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Kriminellste Gemeinde | Solothurn (2024, Blick) |
| Kriminellster Kanton | Basel-Stadt (2025, 20 Minuten) |
| Sicherste Grossstadt | Winterthur (2025, SRF) |
| Häufigstes Verbrechen | Eigentumsdelikte (Diebstahl) |
| Kriminalitätstrend 2025 | Rückgang gesamt, Anstieg bei Mord und schwerer Gewalt (Swissinfo) |
Welche Stadt in der Schweiz hat die höchste Kriminalitätsrate?
Die Antwort hängt von der gewählten Messgrösse ab. Auf Gemeinde-Ebene führt Solothurn die Negativ-Liste an, auf Kantons-Ebene bleibt Basel-Stadt der unrühmliche Spitzenreiter.
Ist Solothurn die kriminellste Stadt?
Laut einem Bericht von Blick (Schweizer Nachrichtenportal) vom August 2025 war Solothurn 2024 mit rund 270 Straftaten pro 1000 Einwohner die gefährlichste Gemeinde der Schweiz. Die hohe Rate wird auf Einbruchsdelikte und Drogenkriminalität zurückgeführt – in einer Stadt mit knapp 17.000 Einwohnern fällt jeder einzelne Fall statistisch stärker ins Gewicht.
Allerdings gilt eine wichtige Einschränkung: Das Bundesamt für Statistik (BFS) definiert Städte erst ab 30.000 Einwohnern. Solothurn wird offiziell als Gemeinde geführt – der Titel “kriminellste Stadt” ist also statistisch nicht ganz präzise.
Die folgende Tabelle zeigt die Gemeinden und Kantone mit den höchsten Raten im direkten Vergleich.
| Gemeinde | Straftaten pro 1000 Einwohner (2024) | Quelle |
|---|---|---|
| Solothurn | 270 | Blick |
| Basel-Stadt (Kanton) | 155 | Blick |
| Basel-Stadt (Kanton) | 148 | 20 Minuten |
| Genf (Kanton) | 93,5 | Basler Zeitung |
Was sagt die Kriminalstatistik 2024/2025?
- Blick (Nachrichtenportal) berichtet für Basel-Stadt 2024 von rund 155 Straftaten pro 1000 Einwohner.
- 20 Minuten (Schweizer Nachrichtenportal) bestätigt 2025: Basel-Stadt bleibt mit 148 Straftaten pro 1000 Einwohner der kriminellste Kanton.
- SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) berichtet, dass Basel-Stadt bereits zum zweiten Mal in Folge Spitzenreiter war – auch im Städtevergleich mit 13,2 Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohner liegt die Stadt vorne, mehr als Freiburg mit 12,1.
- Die Basler Zeitung (Regionalzeitung) bestätigt 2023 eine Häufigkeitszahl von 145,2 Delikten pro 1000 Einwohner für Basel-Stadt – der Schweizer Durchschnitt lag bei 59,3.
Solothurn hat mit 17.000 Einwohnern eine höhere Pro-Kopf-Rate als Basel, während Basel in absoluten Zahlen und als urbanes Zentrum die grösste Polizeipräsenz und öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Die Wahrnehmung der Kriminalität deckt sich nicht immer mit der Statistik.
Das bedeutet: Wer in Solothurn lebt, hat statistisch ein höheres Risiko, Opfer einer Straftat zu werden – doch die öffentliche Debatte konzentriert sich auf Basel.
Welche Stadt in der Schweiz ist die sicherste?
Während Solothurn und Basel-Stadt die Negativ-Schlagzeilen dominieren, gibt es auch Positives zu vermelden.
Winterthur als sicherste Grossstadt
SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) und die People Also Ask-Rankings nennen Winterthur erneut als sicherste Grossstadt der Schweiz. Die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern profitiert von einer niedrigen Kriminalitätsrate bei gleichzeitig guter polizeilicher Infrastruktur.
Andere sichere Städte im Vergleich
- Zürich wird trotz seiner Grösse als vergleichsweise sicher eingestuft (SRF).
- Ländliche Kantone wie Appenzell Innerrhoden oder Uri weisen die niedrigsten Kriminalitätsraten auf.
- Der Kanton Genf liegt mit 93,5 Straftaten pro 1000 Einwohner auf Platz zwei der kriminellsten Kantone (Basler Zeitung).
Der folgende Vergleich zeigt die Spannbreite zwischen sicherer Grossstadt und belastetem Kanton.
| Stadt / Kanton | Kriminalitätsrate (pro 1000 Einwohner) | Quelle |
|---|---|---|
| Winterthur | Niedrig (sicherste Grossstadt) | SRF |
| Zürich | Vergleichsweise sicher | SRF |
| Basel-Stadt | 148 (2025) | 20 Minuten |
Der Abstand zwischen Winterthur und Basel zeigt, wie unterschiedlich Sicherheit in Schweizer Städten ausfallen kann.
Was ist das häufigste Verbrechen in der Schweiz?
Die Statistik zeigt eine klare Dominanz der Eigentumsdelikte – ein Muster, das sich durch alle Kantone zieht.
Eigentumsdelikte dominieren
Die häufigsten Straftaten in der Schweiz sind Eigentumsdelikte, insbesondere Diebstahl. In Basel-Stadt stiegen die Vermögensdelikte 2023 auf 21.329 Fälle, ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (SRF).
Entwicklung der Gewaltkriminalität
Trotz eines Rückgangs der Gesamtkriminalität im Jahr 2025 nahmen schwere Gewalttaten und Mord zu (Swissinfo (Schweizer Nachrichtenagentur)). Dieser Trend betrifft vor allem urbane Zentren wie Basel und Solothurn.
Die Polizei in Basel-Stadt und Solothurn steht vor einer wachsenden Herausforderung: Während die Zahl der Bagatelldelikte sinkt, nimmt die Schwere der verbleibenden Straftaten zu – eine Entwicklung, die mehr Ressourcen für die Ermittlungsarbeit fordert.
Die Verschiebung von Mengendelikten hin zu schwereren Taten verändert die Prioritäten der Sicherheitsbehörden.
Wie hat sich die Kriminalität in der Schweiz 2025 entwickelt?
Das Jahr 2025 zeigt ein ambivalentes Bild: Die Gesamtkriminalität sinkt, doch die Gewalt wird brutaler.
Rückgang der Gesamtkriminalität
Swissinfo (Schweizer Nachrichtenagentur) berichtet, dass die Kriminalität in der Schweiz 2025 insgesamt zurückging. Dieser Trend betrifft vor allem Eigentumsdelikte in ländlichen Gebieten.
Zunahme von Mord und schwerer Gewalt
Die Kehrseite: Mord und schwere Gewalttaten nahmen zu (Swissinfo). In Städten wie Basel und Solothurn bedeutet dies eine erhöhte Belastung für die Sicherheitsbehörden.
Bedeutung für die Städte
- Basel-Stadt bleibt mit 148 Straftaten pro 1000 Einwohner der am stärksten betroffene Kanton (20 Minuten).
- Solothurn verzeichnet die höchste Gemeinderate (270 pro 1000 Einwohner, Blick).
- Winterthur als sicherste Grossstadt zeigt, dass Prävention wirkt (SRF).
Die Kluft zwischen sichersten und gefährlichsten Orten wird grösser – für die Bewohner von Solothurn und Basel steigt die Belastung durch schwere Gewalt.
Welcher Kanton in der Schweiz hat die tiefste Kriminalitätsrate?
Während die Städte im Fokus stehen, zeigen ländliche Kantone, wie Sicherheit anders aussehen kann.
Kantone mit niedrigster Kriminalität
Laut Kriminalstatistik 2025 weisen ländliche Kantone wie Appenzell Innerrhoden, Uri und Obwalden die niedrigsten Raten auf. Der Schweizer Durchschnitt lag 2023 bei 59,3 Delikten pro 1000 Einwohner (Basler Zeitung).
Der direkte Vergleich mit den Spitzenreitern verdeutlicht das Gefälle.
| Kanton | Straftaten pro 1000 Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| Basel-Stadt | 145,2 (2023) | Basler Zeitung |
| Genf | 93,5 (2023) | Basler Zeitung |
| Schweiz (Durchschnitt) | 59,3 (2023) | Basler Zeitung |
| Appenzell Innerrhoden | Niedrigste Rate (2025) | BFS (erwartet) |
Die geografische Streuung der Kriminalität bestätigt eine einfache Regel: Je dichter die Besiedlung, desto höher die Fallzahlen pro Kopf.
Stimmen aus der Presse
“Solothurn ist die gefährlichste Gemeinde der Schweiz.”
Blick (Schweizer Nachrichtenportal), 22. August 2025
“Basel-Stadt bleibt der kriminellste Kanton der Schweiz.”
20 Minuten (Schweizer Nachrichtenportal), 23. März 2026
“Die Kriminalität in der Schweiz ging 2025 zurück, doch Mord und schwere Gewalttaten nahmen zu.”
Swissinfo (Schweizer Nachrichtenagentur), 2025
Fazit: Was die Zahlen für die Schweiz bedeuten
Die Frage nach der kriminellsten Stadt der Schweiz hat zwei Antworten: Solothurn führt die Gemeindestatistik an, Basel-Stadt die kantonalen und städtischen Vergleiche. Der Unterschied ist nicht nur akademisch – er zeigt, wie stark die Wahrnehmung von Kriminalität von der Definition abhängt. Für die Bewohner von Solothurn bedeutet dies eine konkrete Belastung durch Einbrüche und Drogendelikte im Alltag. Für die Stadt Basel und den Kanton Basel-Stadt ist die Situation anders: Hier geht es um ein dicht besiedeltes urbanes Zentrum mit hoher Polizeipräsenz und öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Herausforderung für beide ist dieselbe: Prävention muss den steigenden Gewaltdelikten entgegenwirken, während die Gesamtkriminalität sinkt. Für die Schweizerinnen und Schweizer, die in einer der sichereren Städte wie Winterthur oder in ländlichen Kantonen leben, bleibt der Schluss einfach: Ihr Wohnort ist statistisch sicherer – aber die Beruhigung sollte nicht zur Sorglosigkeit führen.
Die Kriminalstatistik hebt Solothurn besonders hervor, und wer die Stadt besucht, sollte auch einen Blick auf die aktuelle Wettervorhersage für Solothurn werfen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Stadt in der Schweiz hat die niedrigste Kriminalitätsrate?
Winterthur gilt als sicherste Grossstadt der Schweiz (SRF). Auf Kantonsebene weisen ländliche Kantone wie Appenzell Innerrhoden die niedrigsten Raten auf.
Wie wird die Kriminalitätsrate in der Schweiz gemessen?
Das Bundesamt für Statistik (BFS) erhebt Straftaten pro 1000 Einwohner. Die Kategorisierung unterscheidet zwischen Gemeinden (unter 30.000 Einwohner) und Städten.
Welche Faktoren beeinflussen die Kriminalität in Schweizer Städten?
Bevölkerungsdichte, sozioökonomische Faktoren, Drogenhandel und die Präsenz von Polizei spielen eine Rolle. In Solothurn sind Einbrüche und Drogenkriminalität zentral (Blick).
Gibt es sichere Stadtteile in Basel?
Ja, ähnlich wie in anderen Grossstädten variiert die Kriminalität stark zwischen Quartieren. Detaildaten sind bei der Kantonspolizei Basel-Stadt erhältlich.
Ist die Kriminalität in der Schweiz im europäischen Vergleich hoch?
Nein. Der Schweizer Durchschnitt von 59,3 Delikten pro 1000 Einwohner (2023) liegt unter dem europäischen Mittel (Basler Zeitung).
Was unternimmt die Polizei gegen die Kriminalität in Solothurn?
Die Kantonspolizei Solothurn hat ihre Präsenz in der Stadt verstärkt und setzt auf Präventionsprogramme gegen Einbrüche.
Wie wirkt sich die Bevölkerungsdichte auf die Kriminalität aus?
Höhere Dichte führt statistisch zu mehr Straftaten pro Fläche, aber nicht zwingend pro Kopf. Basel-Stadt als dichtester Kanton hat auch die höchste Rate (20 Minuten).